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Silbernes Priester Jubiläum von Pfarrer Rainer

Liebe Zaniglaserinnen, Herbrigger und Riedini

 

Heuer durfte ich mein silbernes Priester-Jubiläum feiern. Mit Dankbarkeit und Freude blicke ich zurück.

In Staldenried durfte ich als Junghirt einsteigen. Der Herr liess vieles wachsen bei der Jugend und  ich fand im Gsponer Pfarrhaus eine franziskanische Bleibe in romantisch verschneiter Landschaft. In Embd durfte ich treuer Heimatliebe begegnen.

Die nächsten 10 Jahre weilte  ich im Laldner und Eggerberger Weinberg des Herrn. Neben der Volksmission genoss ich dort die Abendsonne und die Suonen ins zerklüftete Gebiet.

Nun bin ich das fünfte Jahr in Herbriggen und St. Niklaus.

Wofür ich nicht genug danken kann, ist der Chorgesang am Sonntag. Auch die NikolaiSis zaubern jugendliche Innigkeit in die Gottesdienste. Daneben treten noch Gämschbeck, Neujahrssänger,  a capella Nikolai, die Gebirgsänger, die Edelweiss oder auswärtige Chöre auf. Es trifft sich hier ein sangesfreudiges Volk.

Hier entschuldige ich mich, nun nicht flächendeckend auf alle anderen Kostbarkeiten im vorderen Nikolaital eingehen zu können. Es gefällt mit hier. Die Streusiedlungen und die Steine „erchlipfund“ mich nicht.

Das Jubeljahr führte mich in unglaubliche Tiefen im Heiligen Land (-376m) und auf atemberaubende Höhen am Weisshorn (4506m). Wichtiger waren die Menschen, denen ich auf meinem Weg begegnen durfte. Denn überall traf ich aufrichtigen Glauben, tiefen Respekt und unverdiente Liebe.

So danke ich all meinen Schäfchen in Nah und Fern: Ihr habt meine Stunden geprägt, meine Tage erfüllt und meine Jahre bereichert.

Vergelt’s Gott

Pfarrer Rainer Pfammatter

Abschluss der Fatima Wochen

Mit einer Lichterprozession am 12. Oktober in Zaniglas und am 13. Oktober in Herbriggen, durften wir die Fatima Wochen abschliessen. Die Pfarreien danken von Herzen allen Familien und Einzelpersonen die mitgebetet und mitgetragen haben. Wir verschenken die drei Fatima Stauten (Herbriggen, Zaniglas und vom Ried) an Familien die sich bei uns melden.

Ehe Jubilare

 

 

 

Am 01.Oktober lud die Pfarrei die Ehejubilare zur Sonntagmorgenmesse in die Pfarrkirche in Zaniglas und Herbriggen ein. Die Jubilare freuten sich, im Gotteshaus eine Bestätigung und Ermutigung ihres Lebensweges – und einen Zopf als Symbol dafür - zu erhalten. Allen Eheleuten viel Glück, Freude und Gottes Segen auf ihrem weiteren Weg zusammen.

 

 

 

 

 

In Herbriggen konnten wir folgende Ehejubilare feiern

50 Jahre: Anna und Julius Fux, Hedwig und Edmund Summermatter

45 Jahre: Agnes und Josef Gitz, Silvana und Zmilacher Werner

40 Jahre: Regina und Josef Summermatter

20 Jahre: Sonja und Roland Blötzer

 

In Zaniglas konnten wir folgende Ehejubilare feiern

60 Jahre: Paula und Thoni Brantschen,

55 Jahre: Maria und Pierre Pousselot

50 Jahre: Irma und Vitus Fux, Marie-Therese und Albin Willisch

45 Jahre: Myrtha und Bruno Zenhäusern, Ida und Jakob Ghezzi, Dorli und Beat Chanton, Denise und Werner Blaser, Margrit und Ueli Kalbermatter, Lia und Bernhard Brantschen, Marlies und Gilbert Andenmatten, Lina und Peter Abgottspon

40 Jahre: Marlen und Theodor Leiggener, Rosa und Max Fux, Vreny und Daniel Pollinger, Marie-Therese und Fridolin Allenbach, Margrit und Peter Biffiger

30 Jahre: Verena und Stefan Welschen

25 Jahre: Katja und Heinrich Pollinger

20 Jahre: Cornelia und Odilo Summermatter, Judith und Reto Albrecht, Manuela und Damian Fux

10 Jahre: Karin und Klaus Fux, Anette und Martin Krieg

Neue Messdiener für Herbriggen und St.Niklaus

Am Sonntag den 10. September konnten wir in der Pfarrei Herbriggen

5 neue Messdiener aufnehmen. Dies sind Beatriz, Janick, Noah, Oxana

und Selina. In St. Niklaus durften wir am Samstag den 16. September 9 neue Messdiener willkommen heißen. Es sind dies Titziana, Xenia, Livia, Svenja, Davide, Neila, Tim, Noel und Jasmina.Wir freuen uns sehr über die Bereitschaft, dass die Kinder diesen wertvollen Dienst in unserer Kirche übernehmen. Wir können

nur eine lebendige Pfarrei sein, wenn das ganze Dorf zusammenhält

Gebet für die MGB

Die rote Bahn, die unser Tal nun schon Jahrzehnte durchfährt, war zu Beginn ein Bringer von Kultur und Aufschwung. Noch heute bedient sie viele kleine und mittlere Orte als Zubringer und seit dem Halbstundentakt überlegen sich immer mehr Menschen den würzigen Spruch: „Der Kluge fährt im Zuge.“

 

Muttergottesbahn

MGB wird im Volksmund auch übersetzt mit „Mutter-Gottes-Bahn.“ Dies nicht zusetzt, weil unser Tal mit seinen steilen und zerklüfteten Flanken allerhand Gefahren birgt. Die Betreiber der Bahn lassen sich aber selten erschrecken von den Naturgefahren und haben in der Geschichte die Züge auch in schwierigen Zeiten rollen lassen. So sind einige fest überzeugt, dass die Muttergottes wirklich die MGB beschützt, da bis dato sehr wenige Menschen in ihren Zügen verunglückt sind oder gar den Tod gefunden haben.

 

Gratis retour

So wollen wir das Gottvertrauen der Betreiber lohnen und für unsere Bahn eine Andacht halten am Sonntag, 10. September um 15 Uhr. Die MGB wehrt sich nicht ganz gegen den frommen Titel und offeriert bereitwillig allen Betern an diesem Tag die Rückfahrt. Die Teilnehmer an der Andacht brauchen also nur „Einfach“ zu lösen und können mit der Bescheinigung der Pfarrei gratis heimfahren. So erweisen sich die Verantwortlichen der Bahn nicht nur als freigebig, sondern auch als Menschen, die dem Gebet etwas zutrauen.

 

Gebet vor dem Volkstabernakel

Die Sonntagsandacht mit Fahrvergünstigung soll auch Menschen an der Streckenlinie die Möglichkeit geben, den neuen Volkstabernakel zu betrachten. Denn die Gelegenheit, mit dem Sohn Mariens 1:1 zu kommunizieren soll nicht nur den Zaniglasern, sondern allen Gläubigen offen stehen. Diese tägliche Möglichkeit ist neben der Kirche des Hl. Nikolaus in kaum einer Stadt gegeben.

 

Programm

Zu Beginn der Andacht würdigen wir die MGB als jahrelangen Transportpartner. Dann danken wir Gott für unendlich viele unfallfreie Fahrten im exponierten Gelände. Schliesslich bitten wir Gott und seine Heiligen um Schutz für Bauten, Schienen und Fahrgäste.

Nach dem Segen lädt der Pfarreirat unter der Kirche zu Kaffee und Kuchen - und dann ist eben die Rückfahrt gratis.

Erste Heilige Kommunion

Am 30 April konnten 12 Kinder in St. Niklaus und am 7. Mai 7 Kinder in Herbriggen das erste Mal die Hl. Kommunion empfangen.

Mit Jesus in einem Boot: mit diesem Thema haben sie sich das ganze Schuljahr durch vorbereitet. Jesus ist immer und überall bei uns, auch in stürmischen Zeiten. Am Erstkommuniontag kam ihnen Jesus im eucharistischen Brot ganz nah.

Hoffen wir, dass sie Jesus weiterhin als ihre Mitte spüren und erleben können. Beten wir für unsere Erstkommunikanten, dass sie auch in schwierigen Zeiten lernen auf Jesus zu vertrauen und Jesus mit auf den Lebensweg zu nehmen. 

Niklas, Louis, Simeon, Giulio, Jan, Massimo, Larissa

Tamara, Norah Lynn, Laura, Heidi, Shania, Nora, Giulia, Simon, Michael, Yannick, Giuliano, Nico

Friedhof

In Absprache mit den Gemeindebehörden wird im Gottesacker ob dem Turm eine Möglichkeit gegeben, Urnen-Gräber und -Nischen zu erstellen. Dieser Friedhofsteil wird also umgestaltet werden. Es wird auch dessen Südtreppe durch eine Rampe ersetzt werden, um Gehbehinderten den Gang zu ihren Verstorbenen zu erleichtern. Das Gemeinschaftsgrab wird aufgewertet.

Wenn die nun begonnene Reihe vor der Sakristei abgeschlossen ist, werden wir in Teil nördlich davon in der ersten Reihe mit Erdbestattungen weiterfahren. Die Grabesruhe ist in allen Fällen gewährt. Es bestehen also für die drei Möglichkeiten der Bestattung  genügend Reserven und die Gemeinde wird zu gegebener Zeit Genaueres mitteilen.

Messdienerausflug

Am 10. Mai durften 36 Messdiener aus Zaniglas und Herbriggen eine wunderschöne Wallfahrt zum Bruder Klaus unternehmen. Es wurde viel gebetet und über das Leben von Bruder Klaus nachgedacht, aber auch gelacht. Den Tapferen gefiel besonders das kühle Nass der Melcha unterhalb des Ranftes. Die Stillen kauften noch einige religiöse Souvenirs im Ranftladen. Alle hatten viel Spass und Freude. Zum Schluss durfte die motivierte Gruppe noch ein spendiertes Eis geniessen und ein Pannenauto auf den Abschlepp-Wagen schieben. 

Lichterprozession

Mit einer schönen Lichterprozession haben wir am 13. Mai die Fatima Woche begonnen. Wir danken alle recht herzlich die mitgemacht haben: den Trägern, den Hirtenkinder, den Messdiener und den Mitbetern. 

Velosegnung

Am 18. Juni gestaltet unsere Jugend zusammen mit den NikolaiSis einen Familiengottesdienst mit anschliessender Velosegnung und Kantinenbetrieb. Auf die Kinder und Jugendliche wartet ein tolles Nachmittagsprogramm. Auch die Generation über 30 darf sich messen auf zwei Rädern.

Voreucharistischer Gottesdienst

Am Samstag den 18. März haben unsere Kleinen den hl. Josef kennengelernt. Das Leben des Pflegevaters Jesu hat die Kinder begeistert, wie das Foto zeigt. So durften sie heuer also neben St. Martin und dem Hl. Bruder Klaus im Obergemach die Rosenkranz-Königin und die Schutzengel näher kennenlernen. Wir danken der Voreucharistischen Gruppe, die sich immer wieder Zeit nimmt für die kleinen Christen.

Suppentag

Ende der Fastenzeit dürfen die Pfarreien immer wieder eine grosse Schar hungriger Spender begrüssen. So kann man Gemeinschaftssinn kombinieren mit dem guten Werk. Die köstliche Suppe und das reichhaltige Kuchenbuffet locken manch einen aus dem stillen Kämmerlein an den Mittagstisch. 

Die grosse Summe von Total Fr. 6'293.95 konnten am Suppentag für „Mary’s Meals“ gesammelt werden. Wir danken recht herzlich für Eure grosszügige Unterstützung und den Köchen für ihre Arbeit und die schmackhafte Suppe. Ein grosses Merci auch an die Bäckerinnen für deren Köstlichkeiten, an den Pfarreirat und an alle, die geholfen haben beim Servieren.

Jugend-Tombola für Mary’s Meals

Die Jugend hat sich für das Projekt Mary’s Meals eingesetzt.  Sie haben ihre Zeit geopfert und haben Tombolas gebastelt und diese dann der  Bevölkerung verkauft.  Mit diesem Projekt haben sie einen Betrag von Fr. 735.- gesammelt. Danke an diese Jugendlichen, dass sie nicht nur an sich denken, sondern sich auch für soziale Projekte einsetzen.

Pastoralbesuch des Bischofs

Alle 8 Jahre besucht der Bischof normalerweise die Pfarreien. Der Hirt ermutigt die Schafe und prüft mit seinen Gehilfen die Bücher. Am Wochenende des 24.-25. Februar 2018 wird er Herbriggen und St. Niklaus besuchen. Gleichzeitig wird auch die Hl. Firmung sein. Samstags in Herbriggen, sonntags in St. Niklaus.

Bischof Jean-Marie Lovey hat vor anderthalb Jahren die Katechetinnen, Pfarreirats-Präsidentinnen und Seelsorger der Region nach Herbriggen geladen. Im Februar soll nun allen Gläubigen Gelegenheit geboten sein, beim Landesbischof auf Tuchfühlung heran zu treten.

Wir werden nun das Programm gemeinsam ausarbeiten und dann informieren, was konkret an diesem 2. Fasten-Wochenende geplant ist. Wer einen konstruktiven Vorschlag hat, melde sich bei uns.

100 Jahre Fatima

Dieses Jahr feiern wir das 100 Jährige Jubiläum der Erscheinungen in Fatima. Darum haben wir im Pfarreirat beschlossen, so wie vor 50 Jahren die Fatima-Statue von Mai bis Oktober in den Familien herumgehen zu lassen. Wir werden ab April in beiden Pfarreien eine Liste hinten in der Kirche auflegen, wo sich die Familien eintragen können, die gerne Maria für eine Woche bei sich zu Hause mit Gebet und Lobpreis ehren möchten

Vorschau: Kollekte Suppentag

Wir wollen dieses Jahr beim Suppentag das Projekt „Mary’s Meals: Eine Schale Getreide verändert die Welt” unterstützen.

Mary‘s Meals wurde von Magnus MacFarlane nach einer Pilgerreise zur Muttergottes in Medjugorje gegründet. Seine Organisation ist ein unkonventioneller Weg, hungernden Kindern eine tägliche Mahlzeit zu ermöglichen. Mit Spendengeldern werden in den ärmsten Ländern Grundnahrungsmittel wie Getreide und Mais, Vitamine und Spurenelemente gekauft und von den Müttern der Kinder in eigens dafür gebauten Schulküchen zu einem nahrhaften Brei bereitet.

Weltweit profitieren bereits 1,2 Millionen Kinder und Jugendliche täglich von Mary‘s Meals. Für die meisten von ihnen sind die Schulmahlzeiten das einzige Essen am Tag. Es ermöglicht ihnen, die Schule zu besuchen und Bildung zu erwerben. Nahrung und Bildung gelten heute als Schlüssel, um der Spirale von Armut und Hunger im weiteren Leben zu entkommen. Die Arbeit von Mary‘s Meals ist effektiv und so liegen die Kosten bei durchschnittlich 15 Euro pro Kind pro Jahr. > Ja, Sie haben richtig gelesen: pro Jahr!

So wollen wir mit unseren Gaben die ärmsten unserer Welt von hier aus unterstützen. Wir danken schon im Voraus herzlichst für jede Spende.

Vorstellung der Erstkommunikanten

Zwölf Erstkommunikanten haben sich am 4. Februar in St.Niklaus und sieben am 5. Februar in Herbriggen vorgestellt. Das Thema der diesjährigen Erstkommunion lautet „Mit Jesus in einem Boot“. Wir wollen die Erstkommunikanten mit unseren Gebeten begleiten, so dass sie voller Freude Jesus in ihr Herz aufnehmen und mit ihm durch’s Leben segeln. Ein grosser Dank geht an Tanja, welche unsere Kinder sehr gut auf die Erstkommunion vorbereitet. Wir freuen uns schon darauf, dass die jungen Matrosen zum Heiland ins Boot steigen.