Schalbetten Tag 2022

Wie schon seit zwei Jahrhunderten, haben wir am Sonntag den 03. September wieder unser Gelübde erfüllt und den Schalbettentag begangen.

Wir wollen an dieser Stelle allen danken die mitgeholfen oder Kuchen gebacken haben. Wollen wir Maria, unsere Führsprecherin immer wieder um Hilfe bitten, um ein günstiges Klima und um Glauben an ihren Sohn Jesus.  Vor allem im Monat Oktober wollen wir das Rosenkranz-Gebet pflegen, wie es uns der Pfarrer von Grächen nachgelegt hat. Neben der Messe ist der Rosenkranz das wichtigste Gebet der Kirche. Gerne gestalten wir auch an den Sonntagen wieder die Oktoberandacht.

Durch Busse zur Erweckung – Dank und Buss Tag 2022

 

 

 

 

 

 

 

 

Die neunte Stunde (das ist 15.00 Uhr) war bei den Juden die Stunde des Gebets (vgl. Apg 3,1). Gott hatte seine Freude daran, Gebete zu erhören, die zur neunten Stunde vor ihn kamen. Eine ökumenische Bewegung will das Volk Gottes in der Schweiz motivieren, sich am Nachmittag des 18. September 2022 zu versammeln.

Siehe: www.dankbussbettag2022.ch

Auch unsere Pfarreien machen mit. Wir wer­den die Anbetungsstunde in St. Niklaus von 15.00–16.00 Uhr speziell gestalten und in Herbriggen von 16.00 – 17.00 Uhr. Danach gibt es den eucharistischen Segen vom Pfarrer.

Regionales Pfarreirats-Teffen

 

Die Pfarreiräte des Nikolaitales haben sich am Freitagabend nach Fronleichnam getrof­fen. Zuerst wurde die Messe gefeiert, danach gab es Spagetti­Plausch auf dem Kirchplatz. Wir treffen uns immer zwei Mal pro Jahr in einer Pfarrei, um uns auszutauschen. Das nächste Treffen findet Anfang November wieder in St. Niklaus statt. Wir werden uns dann mit dem Thema «Gemeinsam zu einer lebendigen Kirche» beschäftigen.

Der Refe­rent wird Kaplan Robert Biel aus Zermatt sein

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Messdiener-Ausflug

Mit 32 Messdienern aus Zaniglas/Herbriggen durften wir am Mittwoch, den 8. Juni nach St-Maurice reisen. Unterwegs schulten wir uns über das Martyrium des Hl. Mauritius und seiner 6-7000 Mitstreiter in römischen Zeiten. Wir wurden vor Ort begrüsst vom Chorherrn mit lötscher Wurzeln: Cyrill Rieder. Nach 487 Stufen erreichten wir Notre-Dame du Scex. Im Felsvorsprung hielten wir Messe und Picknick. Es gab noch Geschenke zum Aussuchen. 

Dann zogen wir mit Audio-Guides durch Basilika und Ausgrabungs-Stätten. 4 Kirchen-Fundamente sind freigelegt! Am meisten zog es aber unsere Ministranten zum Kloster-Schatz: kostbare Kelche, Abt-Stäbe, ein Dorn aus der Krone Christi und natürlich die diversen Schreine der Gebeine der Thebäischen Legion. Glücklich kehrte die Schar ins Nikolaital zurück.

Ehrungen

Die Pfarrei ist sehr dankbar für jede Mithilfe in der Kirche. Ohne Freiwilligenarbeit wären viele Anlässe und Angebote nicht möglich. So durften wir dieses Jahr folgende Mitarbeiter für ihren langjährigen, unermüdlichen Dienst ehren.

Herbriggen: Josy Truffer für 30 Jahre Pfarreirat, Tanja Schnidrig und Brigitte Imboden für über 20 Jahre Lektoren und Kommuionhelfer-Dienst

Zaniglas: Rosy Fux für 25 Jahre Sakristanen-Dienst, Beatrice Fux für über 20 Jahre Dienst im Totengebet und Andachten. Susanne Rovina für ihren langjährigen Einsatz im Pfarreirat und voreucharistischen Gottesdienst. Cornelia Fux für über 20 Jahre Lektoren und Kommuionhelfer-Dienst.

Voreucharistischer Gottesdienst

Ein frischer Wind weht ab Herbst in der Vorbereitungsgruppe für die „Kindermesse“. Isabelle Burlet und Nhi Lauber tragen nun mit Daniela Amherd Verantwortung unter der Kirche. Wir danken hier Susanne Rovina für 28 Jahre Dienst in der voreucharistischen Gruppe. 

Acht mal pro Jahr treffen sich die Kleinsten, um zu beten und zu singen, um Gottes Wort zu hören und zu basteln. Im Mai lernten sie etwas über den Rosenkranz und konnten selber einen gestalten. 

Eiserne Hochzeit

Am 8. Juni darf das Ehepaar Toni und Paula Brantschen-Kuonen das seltene Fest der Eisernen Hochzeit feiern. Die Pfarrei gratuliert dem Ehepaar recht herzlich und wünscht noch viele frohe Jahre. Nehmen wir uns ein Beispiel an Toni und Paula die es geschafft haben 65 Jahre miteinander zu leben und sich zu lieben.

Kurzmusical „Das grosse Abendmahl“ der NikolaiSis

Stellt Euch vor, es wäre ein grosses Fest und niemand geht hin!

Welche Gastgeber wären da nicht enttäuscht?

Aber was tun?

Am 12. Juni 2022 zeigen die NikolaiSis unter Mitwirkung des Kirchenchores in der Messe, wie eine solche Misere gerettet werden kann.

Seien Sie herzlich eingeladen an den grossen Tisch!

Dankesbrief für die Ecuador Kollekte

Lieber Pfarrer Rainer

Lieber Pfarreirat

Liebe Pfarrei-Angehörige von St. Niklaus-Herbriggen

Von ganzem Herzen danken wir für die überaus grosszügige Spende. Wir sind hoch erfreut. Mindestens 10 Familien werden in den Genuss eines Holzkochherdes  kommen. Ein Ofen kostet so um die CHF 680.

Ihr habt Eure Herzen weit geöffnet, wie jene Frau in den Anden, die gefragt wurde, was Sie denn jetzt noch für Wünsche hätte, nachdem Sie einen Kochherd erhalten hat. Ihre Antwort war: Ich wünsche mir, dass diejenigen in unserer Gemeinschaft, die noch keinen solchen Kochherd haben, auch so einen bekommen. 

In diesem Sinne «ein ganz herzliches Vergelt's Gott» allen Spendern im Namen der Familien, die sich auf einen Kochherd freuen dürfen und auch im Namen der Stiftung «Para los Indígenas del Ecuador».

 

Vreny und Eddy Agten

Barmherzigkeits-Sonntag

In der Jahrtausendwende spricht Papst Johannes Paul II. Faustyna heilig und führt den Barmherzigkeits-Sonntag ein. An offizieller Seite sind im Zusammenhang des Bildes, der Tagebücher und des Barmherzigkeits-Rosenkranzes unzählige Gebetserhörungen und Wunder eingegangen.

Unsere Sommer-Aushilfe, Dr. Andreas Maciejewksi, brachte ein lebensgrosses Bild des barmherzigen Jesus von Plock ins Wallis. Einheimische Künstler rahmten die Leinwand würdig. Und so überragt nun Gottes Barmherzigkeit die Pfarrei des Hl. Nikolaus. 

 

 

Barmherzigkeitssonntag

So laden wir zum Fest am 24. April. Der barmherzige Jesus ruft uns an seine geöffnete Seite, wie einst den ungläubigen Thomas. Interessierte Seelen bereiten sich ab Karfreitag mit der Barmherzigkeits-Novene vor. Sie liegt in der Kirche auf. Einige Beichtväter spenden gern die Osterbeichte.

 

Programm:

14:00 Rosenkranz und Lobpreis

15:00 Barmherzigkeits-Stunde mit Faustyna-Texten

16:00 Hl Messe

Marien-Weihe und Frieden

Papst Franziskus hat zum Verkündigungs-Fest am 25. März 2022 Russland und die Ukraine dem unbefleckten Herzen Mariens geweiht. Viele Bischöfe und Gemeinschaften haben dieses Anliegen der «Rosenkranz-Königin» von Fatima unterstützt. 

Ist dem geneigten Leser schon aufgefallen, dass die ukrainischen Patrioten seither greifbare Erfolge erkämpfen konnten? Im Oktober 1942 weihte Papst Pius XII die Welt ebenfalls Marias Herz. Seit dieser Weihe gewannen die vorher als «Unbesiegbar» gefürchteten Nazi-Deutschen keine Schlacht mehr.

Die von der Geschichte kaum beachtete Welt-Weihe ans unbefleckte Herz Marias am 25. 3. 1984 durch den polnischen Papst Johannes Paul II liess innerhalb weniger Jahre das gutgeflochtene sozialistische Sowjet-Imperium Russlands zerfallen. Und das ohne nennenswertes Blutvergiessen. Eine solch sanfte Revolution kann nur eine liebende Mutter bewirken: eben die demütige Magd aus Nazareth. Beten wir also treulich weiter den Rosenkranz, wie es Maria bei jeder Erscheinung in Fatima gewünscht hat. Sie hört übrigens nicht auf mit Erscheinen und uns Einladen zu Umkehr und Gebet.

Ein schönes Wunder ereignete sich in der Nähe von Kiew. Ende März landete eine Rakete in der Küche des Hauses einer Familie mit neun Kindern. Die Rakete explodierte nicht und konnte später entschärft werden. Die Familie war während des Raketen-Einschlags im Wohnzimmer am Rosenkranz beten. 

Ehre der Rosenkranzkönigin. 

 Gott segne und beschütze euch, Pfarrer Rainer

Friedenskerze

Mit den Kleinsten hat Tanja eine Gebets-Initiative für die Ukraine gestartet. Der Krieg bewegt nicht nur die direkt Beteiligten. Wir alle sind betroffen, wenn Menschen unter Waffen, Terror und Vertreibung leiden. Gott kann auch das stille Gebet in einem fernen Winkel der Erde für Frieden und Völkerverständigung gebrauchen

Gebet und Krieg

Fatima 

Der Himmel handelt anders, als wir uns so denken. 

Mitten im 1. Weltkrieg, als sich die mächtigen dieser Erde in Schützengräben bekämpften, erschien die „Königin des Rosenkranzes“. Sie sprach zu drei unschuldigen Kindern im abgeschiedenen Fatima. Am 13. Mai 1917 sagte sie zum Schluss der ersten Erscheinung: „Betet täglich den Rosenkranz, damit die Welt den Frieden bekommt und der Krieg ein Ende nimmt.“ 

Wir können also mit Beten (und Fasten) Kriege beenden und Frieden erlangen. 

 

Hl. Faustyna

1933 – einige Monate nach der „Machtergreifung“ Hitlers legte eine arme Polin als „Sr. Faustyna“ (=Glückliche) ihre ewigen Gelübde ab. Die demütige und anspruchslose Küchen-Schwester wird öfters versetzt. Wenige wissen um ihr reiches inneres Leben. In mehreren Erscheinungen wird sie von Jesus beauftragt, ein Bild malen zu lassen, so wie sie ihn sehen darf. Darunter soll sie schreiben: „Jesus, ich vertraue auf dich“. Der Herr will mit der bescheidenen Schwester Gottes barmherzige Seite wieder etwas ins Licht rücken. Zudem soll der Barmherzigkeits-Rosenkranz eingeführt werden mit einem Fest am Sonntag nach Ostern. Eine Novene und viele Segens-Verheißungen schliessen das Tagebuch der Hl. Faustyna ab. Mit 33 Jahren wird sie nach längerem Tb-Leiden in den Himmel abberufen

Fasten-Bilder 2022

Dieses Jahr werden wir wieder die Rittiner Kreuzweg Stationen in der Kirche zur Fastenzeit aufstellen. Die Bilder sollen uns an das Leiden und Sterben Jesu erinnern und uns zum Gebet einladen.

Vorstellungsgottesdienst der Firmlinge

Am Samstag den 29. und am Sonntag, den 30. Januar durften sich unsere Firmlinge vorstellen. Das Thema der Firmung haben sie selber aus der Bibel ausgesucht: „Der Heilige Geist bestimmt unser Leben, er wohnt in uns“ Röm 8,9. Sie haben im Winter den Hl. Geist aus Bibel und Lehre entdeckt, nun geht es darum, sich mit diesem Unsichtbaren, der eine Person ist, anzufreunden. In der Katechese vertiefen die Firmlinge nun die Sakramente als sichtbares Zeichen der unsichtbaren Gnade Gottes.  

Vorstellungsgottesdienst der Erstkommunikanten

Unsere Erstkommunikanten zeigten sich der Pfarrei am Samstag 12. und Sonntag den 13. Februar. 19 davon gibt es in St. Niklaus und 8 in Herbriggen. Die Katechetin Tanja brachte ihnen nicht nur das Rüstzeug des Altarssakramentes bei, sie fand noch Zeit, einen schmucken Brunnen zu zimmern. Das heurige Thema lautet: „Jesus du Quelle unseres Lebens“. So dürfen alle Kirchenbesucher beim Plätschern des Wassers beten für unsere Erstkommunikanten und deren Familien.