Kim Milieus - 15. Jan. 19

Am 9. Dezember 1997 strahlte Kim zum ersten Mal ihre Eltern Petra und Sandro an. Zusammen mit ihren älteren Geschwistern Sharon und Dimitri verbrachte sie eine bewegte Kinder-und Jugendzeit, auch mit ihren Grosseltern in Baltschieder und mit der Grossmama auf Sparru. 

Nach der obligatorischen Schulzeit in St. Niklaus zog Kim zu ihrem Vater nach Zürich und machte bei der Spitex die Ausbildung zur „Fachfrau Gesundheit“. Danach verpflichtete sie sich mit ihrem Freund Ricardo für ein Jahr Militärdienst und liess sich zur Sanitäterin in Uniform ausbilden. 

Nach dem Dienst wollte Kim die grosse weite Welt sehen und brach mit Ricardo und einigen Freunden auf. In Südamerika durfte sie eine wunderschöne Zeit verbringen. Leider kam Kim zusammen mit Diego Brigger am 15. Januar im Atlantik vor Kolumbien durch einen tragischen Badeunfall ums Leben.

Johann Brantschen - 8. Feb. 19

Johann wurde seinen Eltern Albert und Emma Brantschen-Schnidrig am 14. Jaunar 1930 Geschenkt. Er war das dritte von sieben Kindern. Er besuchte die Schule in St. Niklaus und in den Chäschermatten. Sein Sommerjob war Geissbub. 

Johann arbeitete auf dem Bau bei verschiedenen Firmen. Unter anderem war er beteiligt beim Bau der Munder Kirche. Am 1. April 1956 führte er Regina Ruff aus Grächen zum Altar. Ihr Eigenheim in den Roossen wurde erfüllt mit dem Kinderlachen von Erna, Andrea, Antonia, Esther, Renata und Marcel. Johann gehörte zu den Gründern der Herrgottsgrenadiere. Der arbeitssame Mann liebte Ordnung und heiligte  den Sonntag. 

Seinen Lebensabend erfreuten 13 Enkel und 14 Urenkel. 1998 verlor er seine Frau. Nach einem Sturz vor 5 Jahren zog er ins Altersheim. Am 8. Februar ist Johann friedlich entschlafen

Rita Schnidrig - 31. Januar 19

Rita wurde am 14. August 1958 Hilda und Ernest Lochmatter in die Wiege gelegt. Sie besuchte die Schule in St. Niklaus. Danach schloss sie erfolgreich die Bäcker-Lehre ab. 

Rita zog es in die Ferne. In Toronto arbeitete sie bei ihrem Onkel Marcel Fux. Zurück in der Heimat gab sie Klaus Schnidrig ihr Ja. Sie schenkte Janine das Leben. Neun Monate später wanderte die junge Familie aus nach Kanada. In Montreal erblickte ihre zweite Tochter Melanie das Licht der Welt. Die naturverbundene, offene und direkte Frau lebte ihren Traum in Kanada.

Rita litt schon einige Jahre an einer Krankheit und freute sich an ihrem Enkel Ian. Von einem Sturz erholte sie sich aber nicht mehr recht und verschied am 31. Januar. Für die Bestattung fand sie aber wieder zurück zu den Wurzeln in St. Niklaus

Berta Kalbermatter - 20. Februar 19

Am 28. August 1929 wurde Eugenia und Gabriel Gruber-Pollinger die kleine Berta geschenkt. Nach ihrer Jugend in Zaniglas machte sie die Saallehre in Montreux. 

Sie vermählte sich mit Cäsar Kalbermatter im September 1947. Der Ehe entsprossen 5 Kinder: Arthur, Denise, Andreas, Peter und Nelly. Berta hat gern gebetet und gesungen, so wurde sie Gründungsmitglied des gemischten Chores und sang dort 50 Jahre mit. Durch ein Unglück wurde sie 1974 Witwe mit drei minderjährigen Kindern. Sie behielt aber ihren lieben und feinen Charakter, pflegte ihren Garten und pilgerte gern nach Einsiedeln.

Im Jaunuar 2012 entschied sich Berta, ins Alters- und Pflegeheim St. Nikolaus einzutreten. Am 20. Februar durfte sie diese Erde verlassen.

Matthias Imboden - 1. März 19

Matthias wurde am 16. Januar 1988 in Visp geboren, als Sohn von Robert und der Dionyse Imboden. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Lehre als Bänker. Er war erfolgreich in seinem Beruf und arbeitet auch in Zürich und in Spiez. Schon während dieser Zeit hatte er den Wunsch, sich selbständig zu machen und ein Restaurant zu übernehmen, um ein Leben im Dienst an den Menschen zu führen. Diesen Wunsch konnte er sich erfüllen, als er das Imbodi übernahm. Hier konnte er den Leuten dienen mit Essen und Trinken servieren und so ein Werk der Barmherzigkeit ausüben. Neben der Arbeit unterstützte er gerne Vereine, er spielte Fussball, war Trainer des FC Lalden und unterstützte Vereine wie die Guggenmusiken, den Volleyballclub etc.

Matthias ist am 1. März in seiner Wohnung in Visp gestorben. 

 

Jean-Marie Imboden - 15. März 19

Jean-Marie ist Roman und Marie Imboden-Summermatter als drittes von 5 Kindern in die Wiege gelegt worden. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Zaniglas.

Er lernte den Beruf des Malers und arbeitete immer auf seinem Beruf. Im Mai 1968 vermählte er sich mit Rosemarie Lochmatter. Ihre ehe war gesegnet mit zwei Kindern. Jean-Marie liebte die Höhenluft von Sparren und beobachtete gern Steinwild und Gämsen. Viele Jahre war er Jäger.

Im Lebensabend erfreute er sich seiner Enkel und wurde dankbar für jeden Dienst. Am 15. März entschlief Jean-Marie

Josef Jud - 23. März 19

Josef wurde am 28. Januar 1925 geboren. Er besuchte die Schule in Mühlheim TG und half in der elterlichen Landwirtschaft. 

Der Krieg liess ihn im freiwilligen Landdienst die zweite Landessprache lernen. Nach der Hochzeit mit Rosemarie Scherrer erhielt er die Familie als Handelsreisender. Mit den drei Kinder kamen sie gern ins Wallis in die Ferien. Verschiedene Schicksalsschläge ertrug Josef Jud mit Starkmut.

Er freute sich an seinen Enkeln und zog sich vor einem Jahr ins Altersheim zurück. Dort ist er am 23. März friedlich entschlafen

Hilda Pollinger - 27. März 19

Hilda ist am 15.04.1929 im Ried geboren, als 7. von 9 Kindern der Eltern Viktoria und Leo Fux-Biner. Die Schulzeit verbrachte sie im Ried. Ihre Kindheit war schwer und prägend. Mit 9 Jahren verlor Hilda ihre Mutter. Während der Schulferien arbeitete sie in Ins auf einem Bauernhof, um das nötige Geld für die Familie  zu verdienen.

In jungen Jahren arbeitete Hilda für kurze Zeit in der Scintilla und lernte dort ihren Ehemann Julius kennen. Am 29.11.1953 gaben sie sich das Ja-Wort. Aus ihrer Ehe gingen 3 Kinder hervor: Vreny, Beat und Charlotte. Sie war immer eine korrekte, fürsorgliche, und liebevoll sorgende Mutter und Grossmutter. Ihre 5 Enkelkinder verwöhnte sie wo sie konnte. Auch an ihren 2 Urenkeln hatte Hilda viel Freude. Da sie eine gute Gastgeberin war, fühlte sich jeder bei ihr wohl. 

Mit 65 verstarb ihr Ehemann Julius. So beschäftigte sie sich intensiver mit ihrer Familie und der Gartenarbeit. Mit 75 machten sich das erste Mal gesundheitliche Probleme bemerkbar. Hilda konnte mit Einschränkungen ihren Haushalt npoch selbständig führen. 

2013 verschlechterte sich ihre Gesundheit so, dass sie sich für den Einzug ins Senioren- und Pflegeheim St. Nikolaus entschied, wo sie in den frühen Morgenstunden des Mittwoch 27. März 2019 friedlich einschlafen konnte

Marie Rousselot-Pollinger - 06. April 19

Am Fronleichnamstag (04. 06. 1942) kam Marie als 8. von 13 Kindern des Karl Pollinger und der Paula geb. Sarbach in Zaniglas zur Welt. Mit den vielen Geschwistern konnte sie eine schöne Jugendzeit verbringen. Langweilig wurde es nie; es gab immer etwas zu tun, in Haus, Garten, Landwirtschaft, Geschäft und Bäckerei.

Nach der obligatorischen Schulzeit durfte sie nach Sitten im Kloster St.Ursula die Haushaltungsschule besuchen und die französische Sprache erlernen. Dies kam ihr ein ganzes Leben lang zugute. Später als Service-Angestellte in Zermatt lernte sie ihren Mann Pierre kennen. Gemeinsam entschlossen sie sich, in St.Niklaus das Hotel „La Réserve zu bauen. “ viele Jahre arbeiteten sie dort als gutes Team miteinander.

Als die Kräfte nachliessen, versuchten sie, etwas kürzer zu treten. 

Immer mehr zeigte sich, dass Marie müde wurde und die Gesundheit nachlies. Nach mehreren Spital-Aufenthalten, bekam sie im November 2018 im Altersheim in St.Niklaus einen Platz, wo sie mit viel Liebe und Verständnis gepflegt wurde. Am 06. 04. 2019 dachte sie: „Jetzt ist genug!“ In den frühen Morgenstunden ist sie friedlich und still, wie ihr Leben war, heim gegangen

Hermann Brantschen-Gruber - 07. April 19

Hermann wurde Anne-Marie und Josef Brantschen am 18. Dezember 1927 in die Wiege gelegt. Er erlebte im Kreise seiner Familie eine arbeitsame und glückliche Kindheit.  

Er heiratete Martha Gruber am 24. Mai 1958. Ihre Ehe war gesegnet mit Christian, Annemarie, Emmy, Bruno. Zusätzlich durfte Roland Werlen  in ihrer Familie aufwachsen. Hermann stand immer zur Familie.

Neben seinem Broterwerb als Kantonier war Hermann ein leidenschaftlicher Hirt und Landwirt.  Keine Arbeit war ihm zu viel, kein Weg zu steil. Er war gesellig, freigebig und hat keine Berührungsängste. Jeden Abend betete er den Rosenkranz mit der Familie und versöhnte sich vor der Nachtruhe. 

Er hatte seine Freude an den Enkeln. Vor sechs Jahren zog Hermann mit Martha ins Martinsheim, wo sein Schwiegersohn Dienststellenleiter ist.  Nach dem 90. Geburtstag seiner Frau zog er sich zurück und starb wenige Tage drauf umgeben von seinen Kindern am 7. April.  

Alina Gruber-Brantschen - 16. Mai 19

Am 30. März 1926 wurde Alina als fünftes Kind den Eltern Anne-Marie und Josef Brantschen-Summermatter in die Wiege gelegt. Zusammen mit ihren fünf Brüdern und der Schwester verbrachte sie zum Stäg eine arbeitsintensive aber glückliche Jugend. 

Am 15. August 1963 vermählte sie sich mit Viktor Gruber. Aus dieser Ehe entsprossen drei Kinder: Cécile, Urs und Charly. Von da an war Muttersein ihre Berufung. Die Alpe Jungen war für Alina der Inbegriff für Arbeit, meterhohe Schneemassen, Guxa, Erholung, Abusitzu und Ferien mit der Familie. Sie war gesellig, liebte das Singen und gehörte von den ersten Stunden an zum Kirchenchor. 

Kraft und Zuversicht schöpfte sie im Glauben. Maria und das Rosenkranzgebet begleiteten sie bis zur letzten Stunde. Besonders stolz war Alina auf die 7 Enkelkinder. 

Nach dem plötzlichen Tod von Viktor im Jahr 2009 verschlechterte sich ihre Gesundheit. Alina zog ins Altersheim, wo sie fürsorglich betreut am 16. Mai verschied.

Fredy Brantschen - 20. Mai. 19

Fredy wurde am 19. Oktober 1951 seinen Eltern Heinrich und Erna Brantschen-Gitz geschenkt. Nach der Kindheit in Herbriggen ging er nach St-Gingolph zur Mittelschule. 

Er absolvierte die Lehre als Briefträger und versah diesen Dienst von 68 - 84 in Zermatt. Dann war er Posthalter in Herbriggen bis 2004.

 Im Juli 85 gaben sich Fredy und Vrony Imboden das Ja fürs Leben. 10 Jahre später kam Rita, und 1999 Patricio und Oskar ins Haus. Der vielseitige Posthalter ging zur Jagd, war in der Schützenzunft, hielt Bienen und nahm sich Zeit fürs Lesen, Malen oder Schnitzeln. Sein Lieblingsort war die Flüe. 

Da er noch vieles vorhatte, liess sich Fredy 2014 vorpensionieren. Vor einem Jahr machte ihm eine Krankheit einen Strich durch die Rechnung, der er schliesslich am 20. Mai, im Beisein seiner Familie, erlag.

Emmi Truffer-Perren - 23. Mai 19

Emmi ist als erstes von fünf Kindern der Ida und des Oswald Perren am 16. März 1953 in Zermatt geboren. Sie besuchte die Primarschule in Zermatt, dann verbrachte sie einige Jahre im Institut Guglera in Fribourg bevor sie sich in Brig über die Hauswirtschaftslehrerin zur OS-Lehrerin weiterbildete.

Ihre erste Stelle fand sie im Löschtental. Später unterrichtete sie in St. Niklaus, und nach der Kinderpause in Zermatt. Sie übte ihren Beruf mit viel Freude und Herz aus. 

 

Am 16. Juli 1977 heiratete sie Stefan Truffer, gemeinsam bauten sie ihr Heim auf dem Bord. Sie war die herzensgute Mutter von Daniel, Dominik, Melanie und Sebastian. Emmi liebte Basteln, Töpfern und Malen. Sie war gern auf den Schiern. Andere Hobbies waren Lesen und dann vor allem auch Reisen. Sie litt unter einer unbekannten neurologischen Krankheit, die ihre motorischen Fähigkeiten schleichend einschränkten. Ihre 5 Enkelkinder waren in diesen Tagen ihr Sonnenschein.

Am 23. Mai hat Emmi ein neues Leben begonnen...