Lina Lengen-Gitz, 11 Jan

Am 28. November 1950 wurde Lina in den Hundschipfen ihren Eltern Simon und Lina Gitz-Imboden in die Wiege gelegt,. Als zweites von drei Töchtern wuchs sie in St. Niklaus auf und hatte eine schöne Kindheit. 

Sie arbeitete in der Scintilla. Am 9. Oktober 1971 läuteten die Hochzeitsglocken für sie und Francis Lengen. Das junge Paar übersiedelte nach Bern . dort wuchsen ihre zwei Inder Sonja und Martin auf. Lina ist zeitlebens Anlaufstelle und Anker für ihre Lieben geblieben. Sie hat gern getanzt und gekocht. Sie zog Gemüse im Garten und pflegte rund ums Haus eine Blumenpracht. Der Glaube war ihre Stütze. Sie war auch stolz auf ihre 3 Enkel Alessandro, Nicolas und Simeon. Mit sechzig Jahren zügelten Lina und Francis zurück ins Blumenheim. 

Vor gut zwei Jahren kam aus heiterem Himmel die Krebs-Diagnose. Lina blieb ihr selbst treu und kämpfte unverdrossen. Im Senioren-und Pflegeheim entschlief Lina dem Herrn am 11. Januar 2020

Bernhard Brantschen-Schöpf, 14. Jan

Ihren Erstgeborenen nannten Trudi und Markus am 7. Dezember 1949 Bernhard. Mit seinen fünf Geschwistern erlebte er eine schöne Kindheit in den Schwidernen. Er lernte anzupacken.Im Jahre 72 führte er Lia Schöpf zum Altar und sah Elke und Dino aufwachsen. Als Familienmensch blühte er auch auf mit den Enkeln Giulio und Jana. 45 Jahre Arbeitete Bernhard in der Scintilla und fuhr danach noch Bus und Taxi.

Bernis Leidenschaft waren die Musik und die Berge. Er gab mit seiner Mini-Trompete auf den Berggipfeln oft ein Solo zum Besten. Er dirigierte mehrere Musikgesellschaften. 

2014 erkrankte Bernhard. Trotz anfänglicher Besserung und tapferem Kampf liess sich die Krankheit nicht ausmerzen. So musste sich der passionierte Mensch langsam zurückziehen und lebte bis am 14. Januar nach dem Motto:

Akzeptiere was ist - lass los was war - und hab Vertrauen was wird.

Marie Pollinger-Marty, 30. Jan

Marie ist am 6. Oktober 1940 in Visperterminen geboren, als 10. von 11 Kindern der Aloisia uns des Josef Marty-Studer. Nach der Kindheit arbeitete sie in der Lonza-Gärtnerei, beim staldner Doktor und in der Scintilla. 

Am St. Mauritius-Tag 1962 heiratete sie Toni Pollinger. Sie schenkte drei Kindern das Leben: Sara 65, Marion 66 und Kilian 70. Den frühen Tod von Marion konnte sie nie recht vergessen. Marie ging ihren Weg unauffällig und zurückgezogen. Gärtnern, Stricken und Nähen, ein bisschen Zeit für Fitness und Fernsehen, dann abends noch ein Gebet für alle Lieben, Besonders für ihre Enkel: Seline, Sven, Marion, Anja und Juliane. 

Vor 13 Jahren musste sie ihren Mann Toni gehen lassen. Nun ist sie ihm und Marion nachgefolgt am 30. Januar.

Lilly Sarbach-Gruber, 7. Feb

Am 1. Juli 1925 erblickte Lilly das Licht der Welt als erstes von 9nKindern der Eugenia und Gabriel Gruber. Die Kindheit verbrachte sie im geliebten Zaniglas und verdiente später als Au-pair in Montreux ihr erstes Geld. 

Ihr Ja gab sie Werner Sarbach mit 20 Jahren und schenkte 4 Kindern das Leben: Gilbert, Marianne, Georges und Roland. Das Eigenheim mit einem grossen Geschäft sollte das Familienglück krönen, doch das Schicksal riss den 43jährigen Vater Werner mitten unter der Bauzeit aus dem Leben. Lilly entschied sich zum Arbeiten und Kämpfen. Leider verlor sie noch 2 Enkel: Mathias und Diego. Lilly holte sich Kraft beim Gebet und bei Wallfahrten nach Lourdes. Auch eine wöchentliche Wanderung auf Sparru erhielt sie jung. 

Lilly freute sich an ihren 12 Enkeln, 19 Urenkeln und 1 Ururenkel. Nach der Pensionierung hielt sie Kapellen, Kerzenständer und Durchgänge sauber. Mit 85 Jahren zog sie ins SPH St. Nikolaus. Dort wurde sie am 7. Februar vom Schöpfer heimgeholt. 

Marie Schnidrig-Fux, 10. Feb

Marie wurde am 3. September 1931 ihren Eltern Adolf und Anna Fux in die Krippe gelegt. Sie wuchs auf in Gasenried, wo sie die Schule besuchte. 

Sie heiratete 1953 Gabriel Schnidrig. Die Ehe war gesegnet mit fünf Kindern: Renata, Silvia, Urban, Rosmarie und Gabriel. Sie hat gern gearbeitet und hielt die Familie zusammen. Gläubig und hilfsbereit stand sie für den Frieden ein. Die jährliche Lourdes-Wallfahrt wahr ihr Highlight. 

Marie liebte Tanzen und Jassen. Nach dem Tod ihres Mannes lebte sie 45 Jahre als Witwe. Sie freute sich an ihren Enkeln und Urenkeln. 

Im Alter wusste sich Marie umsorgt von ihrer Familie. So wurde ihr Heim in Gasenried zum Treffpunkt der Verwandten. Am stürmischen Tag des 10.Februar nahm der Barmherzige ihre Seele zu sich. 

Peter Knubel-Bittel, 25. Feb

Peter kam am 22. September 1934 zur Welt. Sein Zwillingsbruder hatte es eiliger. In der Familie von Lydia und Ernest Knubel verbrachte er mit seinen 3 Geschwistern eine sorgenfreie Kindheit. Er liebte Ski- und Motorsport. Peter arbeitete zuerst bei der Scintilla, dann auf verschiedenen Baustellen und schliesslich bei den Turbinen der „Grande Dixence“.

Am 3. November 58 führte er Antonia Bittel zum Traualtar. Sie bauten sich ein Eigenheim in den Stahlen. Dort wuchsen ihre Kinder Brigitte und Jean-Pierre auf. Ihre Leidenschaft war das Camping im Süden. Peter war auch gern in der Natur. 

Seine vier Enkel freuten sich ebenfalls an seinem Motorboot „Liberty“

Als sich bei seiner Frau Altersbeschwerden bemerkbar machten, pflegte er sie einige Jahre mit Unterstützung seiner Tochter. Vor wenigen Monaten wurde bei Peter ein Tumor im Gehirn festgestellt. Am 25. Februar erlag er im Kreise der Seinen

Pierre Rousselot-Pollinger, 26. März

Am 29.11.1936 wurde Pierre-Joseph Rousselot in Frankreich, Saint-Dizier als 3. Kind von 5 Kindern geboren. Im Krieg verlor er seinen Vater.

Im Jahr 1959 kam er zum ersten Mal in die Schweiz. Er arbeitete als Chefkoch im Hotel Pollux. Dort traf er Marie Pollinger. Sie heirateten und machten sich einen Namen mit ihrem Hotel „La Réserve“. Nach einem Wechsel in die Schintilla-Küche zog sich Pierre mit Marie zum beschwingten Lebensabend nach Siders zurück.

Wegen der Gesundheit seiner Frau zogen sie wieder nach St.Niklaus zurück. Der Gang zur Kirche war Pierre immer ein Anliegen. Nach langem Leidensweg verlies ihn Marie am 6. April 2019. Von da an war nichts mehr so wie früher. Pierre entschloss sich, ins Pflegeheim zu gehen, wo er wohlumsorgt war. Am 26. März durfte er seiner Marie zum Herrn nachfolgen.

Hilda Lochmatter-Fux, 30 März

Hilda schrieb ihren Lebenslauf selber: Bin am 17. September 1921 geboren. Die Eltern waren Alfred und Antonia Fux. Ich bin das 3. Von 10 Kindern. 

 

Nach einer schönen Jugendzeit war ich in verschiedenen Stellen wie Genf, Neuenburg und im Wallis, um mitzuhelfen, die Familie zu unterstützen. 1945 heiratete ich Ernst Lochmatter Wir hatten 5 Kinder; Vier Söhne und eine Tochter. 1999 verstarb mein Gatte und seither ist es still im Haus. Seit 1.3. 2005 bin ich im Altersheim in St. Niklaus  wo ich gut aufgehoben bin.

 

Was Hilda Lochmatter nicht erwähnte: Sie war eine starke Frau, pflegte 20 Jahre ihren Mann. Sie war hilfsbereit und schlagfertig, betete gern und schaute oft zu ihren Enkeln. Hilda entschlief sanft im Herrn am 30. März.

Klaus Fux-Sezier, 21. Juni

Klaus Fux ist am 07. Juli 1974 geboren. Er ist zusammen mit seinen beiden älteren Geschwistern im Ried aufgewachsen und hat seine Familie bei der Arbeit in der Landwirtschaft tatkräftig unterstützt. 

Nach der Maurerlehre arbeitete er einige Jahre auf dem Bau. Mit viel Hingabe baute er sich während dieser Zeit zusammen mit seiner Frau Karin sein eigenes Zuhause und gründete eine Familie. 

Vor 10 Jahren fand er eine Anstellung bei der Scintilla, wo er als Einrichter von seinen Kollegen sehr geschätzt wurde. 

Seine Jungs, Louis und Leon, waren sein grösster Stolz. Er war ein fürsorglicher und engagierter Papa und ein liebevoller Ehemann, der seine Familie bei der Ausübung ihrer Hobbys stets unterstützt hat. Klaus und seine Jungs waren oft auf dem Fussballplatz anzutreffen, wo er als Coach von Louis’s Mannschaft im Einsatz war. 

Seine grosse Leidenschaft galt seiner Harley Davidson. Beim Töfffahren fand Klaus einen guten Ausgleich zum Alltag.

Am 21. Juni 2020 machte Klaus sich auf zu seiner letzten Fahrt.

Gerhard Walker, 24. Juni

Gerhard, des Ludwig und der Julia Walker wurde am 24. Juni 1965 geboren. Er ist unerwartet am 1.Juli in seinem Haus in Gasenried verstorben.

Ida Hauser-Pollinger, 06. Juli

Ida, des Hermann und der Albertina erblickte am 24. Dezember 1932 das Licht der Welt.  Sie war das mittlere Kind, zwischen Katharina und Alois, Albert und Esther. Ida schwärmte immer von der Zeit, die sie mit ihrem Papa Hermann in Jungen verbringen durfte. 

Ihren zukünftigen Mann Fredy Hauser lernte Ida in der Scintilla kennen und lieben. 1953 schlossen sie im Kloster Einsiedeln den Bund fürs Leben. Ihrer beider Wunsch nach leiblichen Kindern ging leider nicht in Erfüllung und so entschieden sich Ida und Fredy für eine Adoption. 1959 konnten sie Ihren Sohn Fredy in die Arme schliessen und 9 Jahre später ihre Tochter Margrit. 

Die Familie entschied sich, 1972 von ihrem Bruder das Hotel Dom in Randa zu kaufen. Von da an war sie während rund 33 Jahren unter dem Namen: „Dom-Idi“ bekannt. Sie liebte ihre zwei Enkelkinder, Natascha und Fredy Junior. Ihr Ehemann Fredy verstarb leider viel zu früh im Jahre 2001.

Nach der Pensionierung nahm Ida sehr gerne an Wallfahrten teil. So besuchte sie unter anderem Einsiedeln, Flüeli-Ranft, Lourdes, Medjugorje, Fatima und Israel. Viele davon sogar mehrmals. 2012 erkrankte Ida an Krebs. Die Letzten Lebensjahre waren gezeichnet von den Folgen dieser Krankheit. Trotzdem verlor Ida ihre Lebensfreude nicht.  2018 ging sie ins Alters und Pflegeheim St. Nikolaus. Am 6. Juli wartete Ida bis Margrit, Natascha, Fredy und alle bei ihr waren, um aus diesem Leben zu scheiden.

Monika Biner-Siegfried, 23. Juli

Monika erblickte das Licht der Welt als Tochter von Ida und Donato Siegfried-Schirinzi am 2. Januar 1965. Sie wuchs mit ihrem Bruder Roberto in Bern auf.

Mit 18 Jahren fand sie eine Stelle als Serviertochter im Restaurant „Edelweiss“ in St. Niklaus. Sie liebte ihren Beruf und arbeitete in verschiedenen Bergrestaurants, so in Mattsand, Zermatt, und am Schluss in Grächen. 

Am 30. Jaunar 1992 heiratete Monika Hugo Biner. Die Ehe war gesegnet mit den zwei Söhnen: Claudio und Ricardo. Monika hatte einen ruhigen Charakter und wurde nie wütend. Sie konnte gut kochen, spielte gern Yahtzee und schaute zu vier Katzen. Nachdem ihre Ehe in Brüche ging, fand sie bei Christian Schnidrig neuen Halt. 

2008 verstarb Ihre Mutter Ida. Noch diesen Sommer fuhr sie zu ihrem Vater Donato nach Süditalien. Nach kurzer Krankheit kehrte Monika - umgeben von ihren Lieben - am 23. Juli 2020 zu ihrem Schöpfer zurück.

Rose Marie Schneider-Jeanmonod, 30. Juli

Rose Marie, des Louis und der Jeanne wurde am 08. Juli 1932 in Neuchâtel geboren. Sie war mit Walter Schneider verheiratet, der 2009 verstarb. Rose Marie lebte in Brig-Glis. Am 30.Juli ist sie im Spital Sion gestorben. Ihre Urne wurde auf dem Friedhof in St.Niklaus beigesetzt.

Hilda Sarbach-Imboden, 11. Sept.

Hilda wurde am 30. März 1933 in Kalpetran als 9. von 10 Kindern den Eheleuten Maria und Josef Imboden geschenkt. Die Familie führte ein Nomadenleben zwischen Embd und Kalpetran. Sie durfte in einer wohlbehüteten und gläubigen Familie unbeschwert aufwachsen. Nach der obligatorischen Schulzeit half sie daheim im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb und in verschiedenen Haushaltungen mit. 

Am 7. Oktober 1961 vermählte sie sich in Maria Stein mit Sarbach Rudolf und gemeinsam zogen sie ins neuerbaute Eigenheim in St. Niklaus. Dieser Ehe entsprossten 3 Kinder: Rosmarie, Beatrice und Astrid. 1965 entschlossen sie sich, ihren festen Wohnsitz von St. Niklaus in die Weida in Kalpetran zu verlegen. Es war wohl ihre schönste und glücklichste Zeit. Familie, Haushalt, Garten und Landwirtschaft füllten ihr Leben aus. Besonders genoss sie auch die gemeinsamen Reisen mit ihrem Gatten. 1999 verkauften sie in Kalpetran das Haus und kehrten nach St.Niklaus zurück. Jahrelang pflegte sie liebevoll ihren Gatten Rudolf. Ihr halfen stets das Gebet und der Glaube. 

Rege nahm Hilda am täglichen Geschehen teil. Der Tod sämtlicher Geschwister betrübte sie sehr. Jedoch empfand sie sehr grosse Freude und Stolz an ihren 6 Enkeln - und 3 Urenkeln. Im Juni 2016 fand sie ein neues Daheim im Pflegeheim in St.Niklaus. Ab März verschlechterte sich der Gesundheitszustand. Liebevoll umsorgt und getragen durfte sie am 11. September ihr Leben vertrauensvoll in Gottes Hände legen.

Emmanuela Lochmatter-Biner, 14. Sep

Emanuela wurde am 16.6.1965  in St. Niklaus in die Familie Richard und Marlise Biner-Pollinger als älteste Tochter geboren. Ihre Kindheit und Jugend hat sie in Zermatt mit ihren Schwestern Petra und Jutta verbracht. In England und im Unterwallis hat sie als junge Frau die ersten Fremdsprachen gelernt.

Im Januar 1987 hat sie den Zaniglaser Oscar Lochmatter geheiratet. Vanessa hat im Mai das Licht der Welt erblickt und zwei Jahre danach wurde das Familienglück vollständig mit Joel. Emanuela hat es als Geschenk gesehen, Mutter zu sein. Als die Kinder erwachsen waren, hat wieder sie in Zermatt als Verkäuferin gewirkt. 

Im Herbst 2019 ist Emanuela an Leukämie erkrankt. Mit guter Einstellung hat sie bis zuletzt tapfer gekämpft. Am 14. September gab sie ihr Leben dem Schöpfer zurück.

Erna Imboden-Kalbermatten, 28. Sep.

Erna wurde Gottlieb und Anna Kalbermatten am 9. November in die Wiege gelegt als erstes von 8 Kindern. Die Kindheit verbrachte sie in St. Gallen, wo sie auch die Schneiderlehre absolvieren konnte. In jungen Jahren arbeitete sie in Hotels im Saas und in Zermatt.

Am 15. April 1961 heiratete sie Hermann Imboden. 5 Kinder schenkte ihnen der Herr: Marianne, Astrid, Ewald, Ingrid und Erhard. Erna war ein Familienmensch und stand immer für den Frieden ein. Mit nähen und kochen verwöhnte sie die Ihren. Der Glaube bedeutete Ihr viel und gab ihr auch Kraft. 

Ihre große Freude waren die 12 Enkel. 2016 starb ihr Ehemann. Mit den Jahren liess ihre Gesundheit nach. Nach verschiedenen Spitalaufenthalten zog Erna im Dezember ins Altersheim. Sie durfte dort am 28. September sanft entschlafen.

Francis Lengen-Gitz, 18.Okt

Francis erblickte das Licht der Welt am 24. Juni 1949 in Visp. Seine Eltern waren Guido und Helen Lengen. Im zarten Alter von 14 Jahren verlor Francis seinen Vater. Er lernte aber schnell fürsorglich zu sein, auch für seine zwei jüngeren Brüder.

Mit 16 Jahren begann er in Bern die Lehre bei der PTT und blieb der Post treu. Am 8. Oktober 1971 heiratete er Lina Gitz. Sie pflegten ein Eigenheim in den Birchmatten. Er war gern in der Natur und ein Fussball-Fan. Der wortkarge Francis stand immer zu seinem Wort. 

Er begleitete seine Frau in den schweren Tagen ihrem Krebs-Leiden. Der Tod Linas im Januar beschleunigte auch seine Krankheit.  So verstab Francis am 18. Oktober.

Pia Imboden-Biffiger, 3. Nov

Pia wurde geboren am 3. Juni 1948. Mit Peter, Blanke und Paul wuchs sie im Elternhaus Karl und Cecile Biffiger-Lochmatter auf. In Siders und England durfte sie Fremdsprachen erlernen im Klosterrahmen. 

Sie schloss die Sekretärinnen-Schule in Visp ab du heiratete 1968 Marcel Imboden. Sie bauten gemeinsam in Täsch die Garage St. Christophe auf. Die tüchtige Geschäftsfrau lud auch gern Gäste in ihr Chalet auf der Täschalp. Pia war eine lebensbejahende und gesellige Frau. Sie begleitete Ihren Mann auf der Jagd und bereiste mit ihm die Welt. 1988 erkrankte Marcel und sie pflegte ihn über zwölf Jahre lang. 

In den letzten Jahren freute sie sich am Jassen mit der Familie oder mit Freunden. Nach einem Sturz konnte sie sich nicht mehr recht erholen und verstarb, begleitet von ihrer Schwester, am 3. November in Bern.

Marcel Jenelten-Medrano, 8. Nov

Das Leben von Marcel hat sichtbar angefangen am 8. Dezember 1951. Er wurde adoptiert von Ottilia und Fritz Jenelten und wuchs mit Alice in St. Niklaus auf. Das Schicksal entriss ihm den neuen Vater im zarten Alter von 5 Jahren, 10 Jahre später die Mutter. 

Auf dem Bau wurde Marcel Maschinist und erfüllte bei der Firma Imboden auch heikle Aufträge. Er freute sich an kleinen Sachen und war friedliebend. 

Am 2. Dezember heiratete er Melita Medrano. Die beiden freuten sich an ihrem Sohn Francis.

Marcel erfreute sich seiner Pension und war immer dienstbereit. Überraschend verstarb er am frühen Sonntagmorgen des 8. November in seinem Heim.