Maria Vittoria Gruber-Calcagno, 3. Jan

Maria Vittoria wurde als 1. von 6 Kindern am 22. Januar 1941 in Domodossola geboren. Ihre Jugendjahre hat sie bei der Zia Vittoria verbracht, da Vater Eugenio im Krieg war und Mutter Egle nicht für alle Kinder sorgen konnte. Sie wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, dennoch hatte sie eine schöne Jugendzeit. 

 Nach der Schule war sie schon früh als Haushaltshilfe in Mailand und anderen Orten tätig. Mit einer Freundin kam sie in die Schweiz und fand in der Scintilla ihren neuen Arbeitsort. Hier lernte sie ihren zukünftigen Mann Martin Gruber kennen und heiratete 1964. Aus dieser Ehe wurden die drei  Töchter: Katja, Helga und Nadja geboren. Ihre Kinder, Enkel und die Urenkelin waren ihr grösster Stolz. Maria Vittorias Zuhause war immer mit sehr viele Liebe und Leben gepflegt. Sie war die perfekte Hausfrau.

 Bis ins hohe Alter konnte sie mit ihrem Mann viele Länder bereisen, Aber es zog sie natürlich immer wieder nach Italien zu ihren Geschwistern. Maria Vittoria war sehr religiös. Sie hat immer Halt und Trost bei Papa Giovanni (Hl.Johannes XXIII) gefunden. Kurz vor Weihnachten musste sie hospitalisiert werden. Nach zwei Wochen Hoffen und Bangen gab Sie ihr Leben am 3. Januar 21 dem Schöpfer zurück.

Michel Etienne-Knubel, 8. Jan

Michel wurde am 18. Februar 1942 als jüngstes Kind von Henri und Lucie Etienne-Bussy in Lausanne geboren. Dort verbrachte er mit seinen 4 Geschwistern eine strenge, dennoch glückliche Jugend. Gern war er in der Natur und an seinem geliebten See.

Mit 15 Jahren begann er bei seinem Vater die Lehre als Koch. Als junger Küchenchef  im Hotel Riffelberg lernte er seine künftige Ehefrau Ernestine Knubel, kennen. Am 20. November 1965 gaben sie sich in Lausanne das Jawort.

Zurück in Zermatt gründeten sie eine kleine Familie aus der ihre beiden Töchter Virginie im Jahre 1966 und Sandrine 1973 hervorgegangen sind. Viele Jahre war er Chef de Cuisine im renommierten Restaurant la Tenne in Zermatt. In seiner Freizeit spielte er Tennis und Curling. Er pflegte gute Freundschaften und schätzte sie.1979 machte Michel sich selbständig und führte bis zu seiner Pensionierung das Geschäft Comestibles Etienne.

Mit seinen drei Enkeln Thierry, Stéphanie und Pascal verbrachte er viel Zeit. Kurz nach seiner Pensionierung wurde bei ihm ein Leiden entdeckt, das ihn fortan immer wieder einholen sollte. Trotz allem erfüllte er sich den Wunsch vom Eigenheim in den Birchmatten. Am 8 Januar wurde er, im Beisein seiner Familie, von seinem Leiden erlöst. 

Robert Imboden, 15. Jan

Geboren am 24. Juli in St. Niklaus, des Ulrich und der Konstantine Imboden-Gruber, gestorben am 15. Januar 2021 in St. Niklaus.

Paul und Esther Pollinger-Kalbermatter, 16 und 20. Jan

Esther ist am 3.April 1940 als 3. von 7 Kindern der Familie Franziska und Kamil Kalbermatter-Walch in Zaniglas geboren. Sie verbrachte eine glückliche Kindheit inmitten der grossen Familie in der Eya. Nach Abschluss der Schule arbeitete Sie für einige Jahre in der Küche der Scintilla.

Päuli hat am 1.5.1933 als 5. von 12 Kindern der Familie Paula und Karl Pollinger-Sarbach das Licht der Welt erblickt. Als kleiner Junge hirtete er das Vieh und begleitete es auf die geliebte Alpe Jungen. Nach der obligatorischen Schule in Zaniglas besuchte er für 2 Jahre das Gymnasium „untere Waid“. 

Paul entschied sich, die Bäckerlehre zu absolvieren, um später den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Als leidenschaftlicher Musiker wurde er Militärtrompeter und gründete die Ländlergruppe „Alpenrösli“. Dort lernten sich Esther und Paul kennen und heirateten 1959. Sie erbauten zusammen die Bäckerei mit Tea-Room. Er buk am Ofen und sie war von früh bis spät hinter der Theke. Die Söhne Andreas und Peter vollendeten das kleine Glück. Die Ferien durften sie im Süden verbringen.

Nach der Pension halfen sie gern im Restaurant des Sohnes. Sie freuten sich über die acht Enkelkinder. Bei Esther häuften sich körperliche Schwächen und sie trat vor 5 Jahren ins SPH ein. Ihr Mann folgte 3 Jahre später. Bescheiden, hilfsbereit, dankbar und mit einem riesengrossen Herzen: das waren Esther und Päuli. Der tiefe Glaube, der sie ihr ganzes Leben begleitete, gab ihnen grosse Kraft und so waren sie gut auf den Tod vorbereitet. Sei starben innert weniger Tage und wurden so zusammen beerdigt am 23. Januar.


Raphael Fux-Gruber, 21. Feb

Rafael ist am 26. November 1935 in Gasenried geboren 
Er ist das 14. von 22. Kindern und ging oben zur Schule. Er half in der elterlichen Landwirtschaft in den schweren Kriegsjahren. Die Familie betete täglich den Rosenkranz mit der Litanei.

Als Maurer arbeitete Rafael auf verschiedenen Baustellen. 1961 heiratete er Ida Gruber. Der Ehe entsprossen vier Kinder: Tony, Fidelis, Therese und Thomas. Die Familie war gern unterwegs beim Wandern und Skifahren. Er baute mit ihnen zwei Chalets und arbeitete schließlich in der Scintilla. Er hatte einen wachen Geist, nahm es im Kopfrechnen mit jedem auf, aber das wichtigste für ihn war: Beten. Durch Wallfahrten und die ausländischen Ehepartner der Kinder kam das Riedi in alle Welt hinaus. 

Rafael freute sich an den zwei Enkeln. Er war gesellig, gern in der Natur und im Holz. Vor zwei Monaten entschied er sich, mit der Frau ins Altersheim zu ziehen. Dort verschied er am 21. Januar 

Dionys Brantschen, 24. Jan

Der Frühlingstag des 28. März 1974 machte Lia und Berni überglücklich mit klein Dino. Der aufgestellte Junge bekommt seinen innigsten Wunsch 1979 mit der Geburt seiner geliebten Schwester Elke erfüllt. 

Nach der Schulzeit absolvierte er die KV-Lehre auf dem Gemeindebüro in Zaniglas. Dionys kam nach Steg, wo er mehr als 20 Jahre als umsichtiger Finanzverwalter tätig blieb. Er war ein geselliger Mensch. In der Freizeit machte er Musik, mochte alle Sportarten - am allerliebsten aber war er auf dem Tschuttplatz. 

Dionys ertrug die teils wochen- und monatelangen Phasen mit Cluster-Kopfwehattacken. Ausgleich fand er zunehmend in der asiatischen Kultur – im Kampfsport und in der asiatischen Küche.

Dino war immer und gerne für andere da. Für seine Katarina und seine Freunde, für seine Enkel Giulio und Jana, für seine Familie - besonders auch nach dem so schmerzhaften Abschied von Papa Berni. Dino hatte ein Herz voller Liebe, ein offenes Ohr, Hände die immer bereit waren zu helfen ... ein Herz, das an einem Sonntagabend einfach so – von einem Moment auf den anderen aufhörte zu schlagen...  

Stanislaus Gsponer-Gruber, 27. Jan

Stanislaus wurde am 10.12.1931 in Embd seinen Eltern Johann und Emma Gsponer als jüngstes Kind geboren. Zusammen mit Eltern und Geschwistern erlebte er eine harte, jedoch glückliche Kindheit. Er verlor 2 Geschwister und mit 11 Jahren seine Mama. Diesen Verlust hat er nie überwunden.

Nach der Schulzeit ging Stanislaus mit dem Velo nach Grenchen in die Uhrenfabrik. 

Bei einem Fest lernte er Erna kennen - seine grosse Liebe. Seit dem 21. November 1955 gingen Sie Ihren Lebensweg gemeinsam. Aus dieser Ehe wurden Ihnen Pius, Anneliese, Rosmarie, Rene und Ursi geschenkt. Als Vater war er streng, jedoch fürsorglich. Er vermittelte die Grundwerte wie Bescheidenheit und Gastfreundschaft, Ehrlichkeit und den christlichen Glauben. Stanislaus hatte eine grosse Liebe zu den Bergen, zum Sport und zum Reisen.

Die Enkelkinder waren sein ganzer Stolz. Als die Altersbeschwerden zunahmen entschieden sich Stanislaus und Erna fürs Altersheim Sankt Nikolaus. Hier verbrachten Sie noch eine glückliche Zeit zusammen. Dankbar durfte Stanislaus am 27.Januar 2021 sanft einschlafen.

Agnes Schnidrig-Sarbach, 2. Feb

Agnes wurde am 23. Februar 1923 im Balacher geboren und wuchs mit drei Geschwistern auf. Nach der Schulzeit arbeitete sie an verschiedenen Orten der Schweiz. Von ihrer Zeit bei einer Arztfamilie in Höngg bei Zürich erzählte sie oft mit Freude.

1949 heiratete sie Marcel Schnidrig und Gott schenkte der glücklichen Famile fünf Kinder. Die arbeitsame Mutter war frühmorgens bis spät in Haus, Garten und Landwirtschaft am Werk. Sie hatte ein grosses Herz. Sie bot auch ihrem Vater Leo noch Heimat über 30 Jahre. In der Freizeit fand sie Erholung mit ihrem Mann auf der Taflüe. Schicksalsschläge und Unfrieden konnte Agnes’ Herz überwinden mit Gebet und Gottvertrauen.

Sie widmete sie sich gern ihren zehn Enkeln und sieben Urenkeln. Vor sieben Jahren zog sie ins Altersheim. Wohlversorgt gab sie mit fast 98 Jahren ihr Leben dem Schöpfer zurück.

Peter Biner-Imboden, 2. Feb

Der Verstorbene schrieb seinen Lebenslauf selber: Ich bin am 6. März 1925 in Zermatt geboren als 6. von 10 Kindern der Veronika und Felix Biner-Aufdenblatten. Meine Schul- und Jugendzeit verbrachte ich dort. Danach absolvierte ich mein Studium in Martinach und Schwyz. Nach kurzer Zeit in Bern durfte ich zurück in meine geliebten Berge. Als kaufmännischer Angestellter fand ich Arbeit bei der Bauunternehmung Ulrich Imboden und steckte fast 48 Jahre meine ganze Kraft ins Unternehmen. 

Am 28. Oktober 1950 habe ich mich mit Klara Imboden vermählt. Ich hatte sie von Herzen gern. Aus der glücklichen Ehe sind 5 Kinder entsprossen: Margrit, Walter, Armand, Roland und Bruno. 1974 gesellte sich noch Klaus Gitz dazu. Die Berge, die Musik, der Tanz und der Gesang waren meine Leidenschaften. 

Vorallem nach der Pension konnte ich mich mit meiner Klara in Jungen der Landwirtschaft und ähnlichem widmen. Nach Klaris Tod verbrachte ich die letzten 4 Jahre im Altersheim. Über den Besuch von Kindern, Gross- und Urgrosskindern freute ich mich immer sehr. Am 2.2.2021 bin ich Klara nachgefolgt. 

Doris Lochmatter-Pfammatter, 5. Feb

Doris erblickte das Licht der Welt am 10. Februar 1936 in Brig, als jüngstes der Familie Leo und Josefine Pfammatter-Diethelm. Sie hatte eine glückliche Jugend, doch ihre zwei älteren Brüder verlor sie früh. Sie gewann einige Preise in der damals noch festlich begangenen Fasnacht.

 

Mit 21 Jahren heiratete sie Dr. Franz Lochmatter und zog nach St. Niklaus. Sie schenkte Françoise und Bénédict das Leben. Die Familie war ihr viel wert. Sie war sprachbegabt, unabhängig und sozial. In Kirchenchor, Schulkommission und Mütterverein brachte sie sich ein. So verdanken die Erstkommunikanten ihr die einheitlichen weissen Röcklein.

Doris entschied sich nach einigen Spitalaufenthalten vor fünf Jahren ins SPH St. Nikolaus zu ziehen. Sie war dankbar für die aufmerksame Pflege und verschied dort am 5. Februar.