Kondi Fux; 10. Jan 22

Konrad wurde am 30. Januar 1942 im Ried geboren in die kinderreicher Familie von Josef-Marie und Berta Fux-Fux. Er besuchte die Schule im Ried und war viele Jahre Gemeindearbeiter. In der Freizeit sah man ihn oft als Skilehrer auf dem Hannig.

Am 29. November heiratete Kondi seine Susi Büchi. Ihre Ehe war gesegnet mit 4 Kindern: Patrick, Gabriela, Simon und Isabella.

Mit seiner Familie baute er sich ein schmuckes Haus im Erbji. Er war sehr gerne in Natur und hat sich für das Zaniglaser-Altertum interessiert. Kondi war sportlich und ein Mann des Friedens. In der Wallfahrtskapelle Schalbetten tat er Jahrzehnte seinen Dienst. Viele Jahre half er kranken Menschen als Brancardier in Lourdes.

Seine Frau Susi pflegte ihn im Alter längere Zeit. Die letzten Monate drängte ihn die Krankheit ins Altersheim St. Nikolaus . Dort verstarb er am Morgen des 10. Jaunuar 2022. 

Waldemar Sarbach; 8. Feb 2022

Waldemar erblickte am 08. April 1937 das Licht der Welt als ältester von drei Kindern der Familie Otto und Bernadette Sarbach. Nach der obligatorischen Schule in St. Niklaus entschied er sich nach Zwischenjahren für eine kaufmännische Ausbildung in Brig. 

Viele Jahre hat er bei der Scintilla in St. Niklaus als Personalchef gearbeitet, wo er auch seine Ehefrau Flora kennengelernt hat. Während dieser Zeit hat er sich ein schönes und gemütliches Eigenheim für seine Familie aufgebaut und die drei Kinder Werner, Christine und Martin wurden geboren. Berufshalber ist Waldemar später mit der ganzen Familie für ein paar Jahre nach Naters gezogen. In der Folge war er bis zu seiner Pensionierung in Genf bei der Schweizerischen Ausgleichskasse tätig. Jedes Wochenende machte er aber die Reise zurück in den Ballacker zu seiner ihm sehr wichtigen Familie.

Viele Jahre in der Pension konnte er seine Hobbys und die Familie geniessen. Neben Schifahren, Wandern und Jassen bediente er noch das Bähnli nach Jungen. 81jährig war er noch 40mal im Hohsaas auf den Skipisten. Waldemar hatte sein ganzes Leben grosse Freude an seinen Kindern, Enkeln und seinem Urenkel. Er war sehr gläubig, immer gesellig und offen. Er war ein Kämpfer und war seinen Kindern, vor allem Christine dankbar für ihre aufopfernde Zeit in den letzten schweren Monaten. Am 8. Februar beendete Waldemar sein reichhaltiges Leben.

Emma Estermann-Brantschen; 17. März 2022

Emi wurde am 21.12.1937 als verfrühte Weihnachtsgabe der Familie Rudolf und der Marie Helene Brantschen-Fux geschenkt. Sie war das jüngste der zehn Kinder.

 

Viele Jahre hat sie im elterlichen Haushalt mitgeholfen und ihre Eltern bis zu deren Tod 1966 und 1969 gepflegt. Danach hat sie in Zermatt und in der Scintilla gearbeitet. Später ist sie dann nach Bern gezogen, wo sie Fredy ihren Ehemann kennen und lieben gelernt hat. Im September 1977 haben die beiden geheiratet. Neben ihrer Arbeit in der Toblerfabrik haben die beiden viele Reisen unternommen. Im Mai 1995 wurde sie nach etlichen Jahren Krankheit von Fredy viel zu früh Witwe.

Da sie oft allein war, ist sie vor zehn Jahren zurück ins Wallis gezogen. Im Sommer 2021 musste ihr Lebenspartner Ernst ins Altersheim. 

Trotz ihren körperlichen Handicaps war sie noch für jeden Spass zu haben.  

Für alle völlig überraschend ist sie uns am 17. März 2022 an einem Herzversagen, genommen worden.  

Anton Biffiger; 21. März 2022

Toni erblickte das Licht der Welt am 30. Oktober 1956 in Gasenried, als eines der sechs Kinder der Familie Oliva und Hermann Biffiger. Nach dem Beuch der Primar- und Sekundarschule trat er eine Koch-Lehre im Walliserhof von Grächen an.

Anschliessend kochte er noch im Désirée und Montana. Er fand noch Zeit für Hilfe in der „Aktion Sonnenblume“.

In dieser Zeit lernte er Miriam Amstutz kennen, welche er 1980 heiratete. Das Familienglück wurde durch die Geburten von Tamara und Sandra vollendet. Nach einem kurzen Arbeitseinsatz bei der Druckerei Mengis entschied er sich für eine Stelle bei der Scintilla. 

2009 dauerte das Grossvater-Glück nur kurz: Sebastian, der Sohn von Tamara und Raul verstarb wenige Monate nach der Geburt. 5 Jahre später folgte mit dem Enkel Diego doch die bleibende Freude. Nach 26 Jahren im Betrieb konnte sich der pensionierte Toni 2019 mit Miriam voll seinen Schwarzhals-Ziegen widmen. Diese Zucht bescherte ihnen Freude und Erfolg. Am 21. März verschied Toni überraschend in seinem Zuhause in Gasenried. 

Klaus Brantschen-Imboden; 14. April 2022

Klöis wurde am 28. September 1957 als viertes Kind der Katharina und des Gottfried Brantschen geboren. Mit seinen 5 Geschwistern verbrachte er eine schöne Jugend in Landwirtschaft, Familie und Schule. 

Nach der Lehre in der Scintilla absolvierte er noch die Meisterprüfung. 1981 heiratete Niklaus seine grosse Liebe Pauline Imboden. Dem Bund der Ehe wurden die Söhne Damian und Andreas geschenkt. Mit Geissen und Eringern, mit Fussball und Schwingen und mit Holzen, Jagen und Fischen war die Familie unterwegs. Ende 90er zogen sie berufshalber ein Jahr nach England.

Mit den Enkeln Leila und Lynn, Yara und Mauro wuchs Grossvaters Stolz. Klaus liess sich mit 61 Jahren vorpensionieren. So war er mit seiner Frau Pauline öfters in Jungen am Werken. Die vor Jahresfrist diagnostizierte Krankheit konnte ihm nicht die positive Persönlichkeit rauben. Doch mit den Monaten zehrte sie an den Kräften, so dass Klaus - von seiner Familie umgeben - am Karfreitag seinen Geist dem Vater empfahl. 

Hilda Sarbach-Schnidrig; 29. April 2022

Hildi wurde am 3. Mai 1934 im Ried – als 12. von 17 Kindern – des Schnidrig Franz und der Furrer Genovefa geboren. Aufgewachsen ist sie im Biffig bei der Familie Alois und Cöles­ tina Truffer­Imboden.

Nach der obligatorischen Schulzeit arbeitete sie mehrere Jahre in der Scintilla.

Am 31. Oktober 1956 heiratete sie in Einsie­ deln Leo Sarbach. 7 Kindern schenkten sie im Balacher das Leben; 2 Mädchen und 5 Buben. 1980 verunglückte Leo. Es war keine einfa­ che Zeit.

Hildi war stolze Grossmama von 18 Enkeln und 8 Urenkeln.

Sie war eine fleissige «Lismerin» und eine gute Köchin. Im Sommer war sie sehr gerne «obu dirr»; früher auf der «Taflüeh», später bei Bernhard «uf der Flüäh». Stets hilfreich an ihrer Seite war Seffi.

Seit diesem Frühjahr machten sich bei Hilda gesundheitliche Probleme bemerkbar, wel­ che auch einen Spitalaufenthalt nötig mach­ ten. Am 7. April wurde sie ins Senioren­ + Pflegeheim St. Nikolaus aufgenommen, wo sie am 29. April abends entschlafen ist.