Irmgard Schnidrig - 29.01.2018

Irmgard wurde als Erste von fünf Kindern den Eltern Alex und Elsa Schnidtig-Furrer in die Wiege gelegt am 24. November 1954. Nach Schule Haushaltungsschule ist sie direkt 1970 eingetreten in die Scintilla und hat dort 38 Jahre gearbeitet.

Da der Familienvater 1969 aus dem Arbeitsprozess ausschied und vier Jahre später verstarb, hat Irmgard ganz selbstverständlich geholfen die Familie zu unterstützen. Damals hatten Renten noch jahrelange Verzögerung und sie waren immerhin fünf Kinder. Viele Jahre war eben ganz da für ihre Geschwister.

Sie lebte ganz einfach, hat gern gestrickt, Blumen waren ihre Freude. Ihr größtes Highlight war eine Woche Zweisimmen und Lenk. In der Freizeit hat sie gerne Romane gelesen und den ganzen Tag hörte sie am Radio die Musikwelle.

2002 hat sie ihren Bruder verloren und zwei Jahre später die Mutter. Irmgard hat aber die Geschwister zusammenhalten. Für Ihre Lieben und den Bazar hat sie Berge von Stümpfen gestrickt.

Vom Krebs 2011 hatte sie sich unter Chemo und  Bestrahlung einigermaßen erholt. Im Oktober 14 ist sie dann ins Pflegeheim St. Josef eingetreten Sie ist am Montagmorgen, 29. Januar friedlich einschlafen.

Anton Fux - 27.01.2018

 

 

Am 15. März 1932 wurde Toni in Herbriggen geboren. Er hatte 6 Geschwister, von denen noch eine Schwester in Zürich lebt.Nach der obligatorischen Schule begann Toni (mit 15 Jahren) in der Scintilla in St. Niklaus zu arbeiten. Er absolvierte dann die Lehre als Mechaniker und blieb der Firma  47 Jahre treu.

Im Jahre 1959 heiratete er Anna, mit ihr zog er 5 Kinder gross, eines der Kinder verstarb leider mit 7 Jahren.

Toni beteiligte sich aktiv und mit viel Freude an verschiedenen Vereinen im Dorf. (Musikverein 44 Jahre , Gesangsverein über 60 Jahre, Neujahrsverein 52 Jahre, mehrere Jahre in der Schützenzunft. Einen grossen Traum durfte sich Toni mit der eigenen Hütte auf der Taflüe erfüllen. Er verbrachte dort viel Zeit, sei es auf der Jagd oder in den Sommerferien. Auch im letzten Sommer schaffte es Toni, durch seinen grossen Willen und Kämpfergeist, ein letztes Mal seine Hütte auf der Tanflue zu geniessen. Dank guten Freunden, war es ihm möglich die letzte Zeit an verschiedenen Anlässen teil zu nehmen. Seinen grossen Wunsch, zu Hause seinen letzten Weg zu gehen, konnte ihm erfüllt werden. Toni war immer sehr dankbar und hatte seinen Humor beibehalten.

Am Freitagabend - gestärkt durch den Leib des Herrn - verabschiedete er sich mit den Worten: Ade, Tschau, Güät Nacht.

Toni entschlief, umgeben von seinen Lieben, tags drauf am 27. Januar.

Otto Imboden-Fux - 07.01.2018

 

Otto war das zweitjüngste von neun Kindern der Veronika und des Rudolf Imboden. Er erblickte das Licht der Welt am 15. Januar 1936. In den Schuljahren in den Chäschermatten war er auch Kalber- und Geisshirt auf dem Grat.

Dann war Otto 25 Jahre Zimmermann bei Otto Brantschen. 1963 lernte er Emmy Fux kennen und sie heirateten am 18. April 66. Die Ehe war gesegnet mit drei Buben: Roland Stefan und Christian. Otto war gern in den Alpen und Bergen. 1973 war er Senn in der Jungeralpe. Die Familie hatte stets Schafe, führte Jahrzehnte das Zuchtbuch und freute sich lange Zeit an Evolèner Kühen. Ottos Hände ruhten selten, war aber ein stiller Bürger.

Sein Lebensabend war überschattet von diversen orthopädischen Operationen. In seiner Frau fand er aber eine gute Pflegerin zuhause. Otto starb einen Tag vor seinem 82. Geburtstag im geliebten und gepflegten Riedacker